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1913-1954

Marguerite und Eugène
Fischer

Eugène Fischer, umgeben von seiner Familie

Joe Fischer, unterwegs
 

1913: Eugène und Marguerite Fischer eröffnen die erste Fischer-Bäckerei in Diekirch.

1914-1918: Während der Kriegsjahre setzen Eugène und Marguerite den Verkauf ihrer Produkte fort, trotz drakonischer Rationierung des Mehls auf 50 kg pro Tag, was 25 Brote à 5 Pfund ergaben. Um den Dienst am Kunden bemüht, belädt Eugène seinen Handkarren mit Brot, das er in den umliegenden Dörfern verkauft.

1918-1925: Nach dem Krieg eröffnet Eugène Fischer seine ersten Geschäfte in den Grenzortschaften Wallendorf und Bollendorf. Um einer steigenden Nachfrage gerecht zu werden, erwirbt er 1925 seine erste Knetmaschine und 1930 einen Dampfofen.

1940-1945: Auch in diesen schwierigen Zeiten scheuen Eugène und sein Sohn Joe weder Wind noch Wetter, um der Kundschaft der Umgebung täglich frisches, knuspriges Brot ins Haus zu liefern. 1943 wird Joe zwangsrekrutiert und muss zum Militärdienst nach Polen. Es gelingt ihm zwar, aus der Wehrmacht zu fliehen (Oktober 1943), aber seine Eltern und seine Schwester müssen bis zur Befreiung in die Lager von Jeschütz-Wartha. Alle Güter der Familie Fischer werden von der deutschen Zivilverwaltung beschlagnahmt.

1948-1954: Joe Fischer setzt seine Ausbildung fort, die durch die Kriegsjahre unterbrochen worden war, und er besteht die Meisterprüfung als Bäcker und Konditor. 1954 tritt er an die Spitze des Familienbetriebs. Von den Eltern hat er die Vorliebe für traditionelle Rezepte und erstklassige Zutaten übernommen, aber Joe möchte die Firma Fischer weiterentwickeln und das Angebot vergrößern.

 
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