
in Gilsdorf

1962: Ankauf und Modernisierung der Gilsdorfer Bäckerei, die zur Joe Fischer AG wird, und im folgenden Jahr „Boulangerie Industrielle de Gilsdorf“ benannt wird.
1963-1972: Angesichts der Schwierigkeiten in der Bäckereibranche, vor allem der enormen Rentabilitätsprobleme wegen einer Brotpreispolitik, die den von den Bäckern geforderten Preis überhaupt nicht berücksichtigt, leiten die Boulangerie Industrielle de Gilsdorf und die FAPRAL (Fabrique de Produits Alimentaires, S.A) eine enge Zusammenarbeit in die Wege, die 1971 zu einem Zusammenschluss führt. In diesen Zusammenschluss einbezogen wird ebenfalls die 1965 gegründete PANELUX S.A., die sich mit dem Vertrieb befasst. Joe Fischer wird zum geschäftsführenden Direktor der drei Gesellschaften.
1972-1987: Die von Joe Fischer gewünschte Ausdehnung wird nach und nach verwirklicht durch die Eröffnung neuer Verkaufsstellen und Liefertouren. 1974 gibt es die ersten Fischer-Shops in Supermärkten, und auch in Lothringen werden Geschäfte eröffnet. Kapital wird regelmäßig flüssig gemacht, um die einzelnen Fischer-Verkaufsstellen den neuen Marktanforderungen anzupassen.
1980 handelt Fischer innovativ, indem das Unternehmen eines der ersten ist, das im Bäckereiwesen ein neues Verfahren einführt : das Tiefkühlen. Diese kleine Revolution in der Welt der Bäckerei erlaubt es Fischer, seine Produkte auch in Belgien und in Deutschland zu verkaufen.
Eine mustergültige Qualität, ein wirksames Verkaufsnetz, eine strikte Verwaltung erlauben es Fischer, einen festen Platz unter den ersten Bäckereien Europas einzunehmen und unumstrittener Marktführer in Luxemburg zu sein.

